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Diskussion zum Film

19.06.2010

Ein Augenblick Freiheit

Am 19.06.2010 um 19 Uhr zeigte das Kino 8 1/2 den Film "Ein Augenblick Freiheit" des Regisseurs Arash T. Riahi. Der Film handelt von den Schicksalen dreier iranisch/kurdischer Flüchtlingsgruppen in der Türkei. Im Anschluss fand eine Diskussionsrunde statt, an der auch der stellvertretende Generalsekretär der deutschen Amnesty-Sektion, Wolfgang Grenz, teilnahm. Unsere Gruppe war mit einem Infostand vertreten. Auf dieser Seite können Sie mehr über die Veranstaltung erfahren und auch an unserer Online-Petition gegen unrechtmäßige Verhaftungen von Flüchtlingen in der Türkei teilnehmen.

Die Veranstaltung

Vom 4. bis 19. Juni fand eine Veranstaltungsreihe zum 25jährigen Bestehen des Schengener Abkommens als Sonderausgabe des Festivals "Des Frontières et des Hommes" statt. Der Filmabend war Teil dieser Reihe und stand unter dem Motto "25 Jahre Schengener Abkommen: Festung Europa/La forteresse Europe".

Der Film

Tempo- und ereignisreich erzählt der Film von der Odyssee dreier iranisch/kurdischer Flüchtlingsgruppen. Sie alle fliehen aus dem Iran und dem Irak und landen in der türkischen Haupstadt, wo sie, die Freiheit vor Augen, in einem wenig vertrauenswürdigen Hotel tagtäglich auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge warten.

Filminfos: http://p106906.typo3server.info/
Eintritt: Euro 5,10/4,10

Die Diskussionsrunde

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutierten:

Wolfgang Grenz, Amnesty International
Navíd Akhavan, Hauptdarsteller "Ein Augenblick Freiheit"
Jo Leinen, Abgeordneter des Europaparlaments

Moderation: Dr. Burkhard Jellonnek, Landeszentrale für politische Bildung

Der Infostand

Unsere Gruppe war bei der Veranstaltung mit einem Infostand vertreten. Wir informierten über die Arbeit von Amnesty International zur Flüchtlingsthematik und zeigten Möglichkeiten auf, sich selbst für die Rechte von Flüchtlingen und Asylbewerbern einzusetzen.

Auch hier im Internet können Sie aktiv werden:

Sagen Sie Nein zu unrechtmäßigen Verhaftungen von Flüchtlingen aus Afghanistan, Iran und Irak in der Türkei!

Obwohl die Türkei Vertragspartei der Genfer Flüchtlingskonvention ist, weigert sie sich, Flüchtlinge aus außereuropäischen Staaten aufzunehmen. Flüchtlinge werden unrechtmäßig verhaftet und in ihre Heimatländer zurückgebracht, ohne dass sie Zugang zu einem fairen Asylverfahren haben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat derartige Verhaftungen im September 2009 wegen Verstoßes gegen die Europäische Menschenrechtskonvention für rechtswidrig erklärt.

Werden Sie aktiv und unterzeichnen Sie unsere Online-Petition: http://www.amnesty.org/en/appeals-for-action/denied-protection-turkey-refugees-unlawfully-detained