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Vortrag und Diskussion mit dem kolumbianischen Gewerkschafter Rodolfo Vecino Acevedo
Montag, 19.10.2009, 18 Uhr im Haus der Gewerkschaften (Saal EG), Fritz-Dobisch-Str. 5, 66111 Saarbrücken
Kooperationsveranstaltung von Attac Saar, Amnesty International Saarbrücken und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (Bezirk Saarbrücken) Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es wird konsekutiv gedolmetscht (Spanisch - Deutsch - Spanisch)
Seit Jahren ist Kolumbien das gefährlichste Land für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Sie erhalten Morddrohungen, ihre Familien werden bedroht, und jedes Jahr sind zahlreiche Ermordungen zu beklagen. Mit bereits 27 Toten (Stand: 04. September) belegt Kolumbien nach Angaben des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) auch 2009 erneut den Spitzenplatz. Ein trauriger Rekord.
Zur Zeit verhandelt die EU mit Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern über die Bedingungen eines Freihandelsabkommens. In dem EU-Entwurf spielen Menschenrechte keine Rolle. Im Gegensatz zu Ländern wie Kanada oder Norwegen gibt es in Deutschland nicht einmal eine öffentliche Debatte darüber.
Wir freuen uns darüber, dass sich Rodolfo Vecino Acevedo von der kolumbianischen Erdölgewerkschaft USO (Unión Sindical Obrera) bereit erklärt hat, während einer Europarundreise auch nach Saarbrücken zu kommen und uns über die aktuelle Entwicklung dieser Zusammenhänge zu informieren. Acevedo ist in den letzten Jahren selbst wiederholt wegen seiner gewerkschaftlichen Arbeit von Paramilitärs mit dem Tode bedroht wordenie Me.
- Weitere Informationen zu diesem Thema sind abrufbar unter: http://www.amnesty-gewerkschaft.de/Main/Kolumbien5
- Informationen über dnschenrechtssituation in Kolumbien und die Arbeit von Amnesty International zu Kolumbien finden Sie unter: http://www.amnesty-kolumbien.de
- Umfassenden Einblick in die Lebens- und Leidensrealität Kolumbiens