Amnesty International Gruppe Saarbrücken

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Gruppe Saarbrücken

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Die Hochschulgruppe von Amnesty International Saarbrücken hat sich am 04. März 2010 organisatorisch der Gruppe 1188 angeschlossen, wir sind seither gemeinsam an der Hochschule und außerhalb aktiv.

Anbei einige Aktionen der ehemaligen Hochschulgruppe:

Podiumsdiskussion - Sterne für die Menschenrechte
Am Dienstag, den 12.05.09, luden wir die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Doris Pack (CDU) und Jo Leinen (SPD), und die Kandidatin Ulrike Voltmer (DIE LINKE) zu einer Podiumsdiskussion in die sparte4 ein. Moderator der Veranstaltung, die unter dem Motto „Sterne für die Menschenrechte“ stand, war Sebastian Zeitzmann. Die Parlamentarier und Frau Voltmer, die für die Wahl des Europäischen Parlaments am 07. Juni kandidieren, debattierten insbesondere darüber, ob und inwiefern sie sich im Rahmen ihres Mandats im Europäischen Parlament für Menschenrechte einsetzen können und werden. Die Besucher konnten interessante Details über die tägliche Arbeit der Parlamentarier erfahren. Auch kritische Fragen meisterten die Kandidaten vor rund 100 Besuchern souverän. Sie bekannten sich außerdem zur Wahrung eines Menschenrechts, welchem sie besondere Bedeutung zumessen. Diese Bekenntnisse werden von Amnesty International veröffentlicht.

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Sexuelle Gewalt an Frauen und HIV/ AIDS in Südafrika

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.3. nutzten wir bereits den Samstag, 7.3. um mit einen Informationsstand in der Bahnhofsstraße/ Höhe Saturn über die Situation von Frauen in Südafrika zu informieren. Mehr Infos zu dem Thema findet ihr unter www.amnesty.de und http://amnesty-frauen.de/Seiten/Laender/laender.htm

Filmvorführung "Im Schatten des Bösen"
"Im Schatten des Bösen" zeigt das Schicksal von Frauen im Kongo, die Opfer marodierender Milizen geworden sind. Eine Fernsehdokumentation über die Kriegswaffe Vergewaltigung. http://www.im-schatten-des-boesen.de/

International Students Day am 17.11.08
Am Montag dem 17. November ist wieder der "International Students Day". Das diesjährige Thema lautet: Tritt Menschenrechte nicht mit Füßen! Der ISD ist ein Tag der Solidarisierung mit den Studierenden weltweit. Gerade weil nicht alle Studierenden in den verschiedenen Ländern die gleichen Rechte haben, geht es darum aufmerksam zu machen, welche "Privilegien" wir hier in Deutschland haben im Vergleich mit anderen Ländern. Es ist aber auch Tag der Besinnung und der Solidarisierung, an dem wir realisieren können, dass in vielen Ländern Studierende ihre Rechte nicht wahrnehmen können. Zu diesem Anlass haben wir uns für diesen Tag etwas ausgedacht. Lasst euch überraschen :-)

Artikel 19 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Am 18. März 2003 wurde der freie Journalist Juan Adolfo Fernández Saínz im Rahmen der größten Verhaftungswelle in Kuba seit Beginn der Revolution 1959 festgenommen und später in einem Schnellverfahren zu 15 Jahren Haft verurteilt. Als Grundlage dafür diente dem kubanischen Staat das Gesetz 88 zur Sicherung der nationalen Unabhängigkeit und Wirtschaft Kubas. Das Gesetz, ein häufig angewandtes Hilfsmittel bei der Verhaftung und Aburteilung von Dissidenten, verstößt auf Grund seiner Unbestimmtheit und Ungenauigkeit gegen internationale Normen. Mittlerweile ist Juan Adolfo Fernández Saínz aufgrund schlechter Haftbedingungen unterernährt und schwer erkrankt. Er benötigt dringend medizinische Versorgung, die ihm jedoch verweigert wird.

Artikel 3 AEMR Der forensische Anthropologe Fredy Peccerelli, seine Familie und KollegInnen erhalten aufgrund ihrer Arbeit als MenschenrechtsverteidigerInnen immer wieder Morddrohungen und sind ständigen Schikanen ausgesetzt. Fredy Peccerelli leitet die "Guatemaltekische Stiftung für forensische Anthropologie" (Fundación de Antropología Forense de Guatemala - FAFG), die forensische Untersuchungen durchführt sowie Exhumierungen von Massengräbern aus der Zeit des Bürgerkriegs in Guatemala (1960-96) vornimmt. Die Arbeit der Stiftung hat dazu beigetragen, dass Mitglieder der ehemaligen Militärregierungen Guatemalas wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen angeklagt wurden. Die Drohungen und Drangsalierungen sind offenbar eine Reaktion auf diese Arbeit. Link

Artikel 9 AEMR Der algerische Menschenrechtsanwalt Amine Sidhoum wird von den algerischen Behörden wegen seiner Arbeit schikaniert. Link

Artikel 5 AEMR Gewaltlose politische Gefangenen werden in Turkmenistan misshandelt und schweben in akuter Lebensgefahr. Link

Volkslauf für die Menschenrechte

Am 28. Juni veranstaltete die Hochschulgruppe amnesty international Saarbrücken einen Volkslauf durch den Saarbrücker Stadtwald unter dem Motto "60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte".

Wir danken unseren Sponsoren!

http://www.brunchbox.de/

http://www.walckerorgel.de/

K-Zwo-Sports

Amnesty International – Lauf für die Menschenrechte

Amnesty International ist eine in den 60er Jahren gegründete nichtstaatliche Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, Menschenrechtsverletzungen in aller Welt zu recherchieren und anzuprangern. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von Amnesty ist es dabei, die Bevölkerung über Menschenrechtsverletzungen aufzuklären und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Amnesty stützt sich bei seiner Arbeit auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und verkündet wurden. Heute, 60 Jahre später, ist die Menschenrechtslage in vielen Ländern immer noch desolat. Amnesty nimmt diesen Geburtstag zum Anlass, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zu feiern und sich darauf zu konzentrieren was getan werden muss, um das in ihr gemachte Versprechen einzulösen. Viele Menschen möchten Amnesty dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen, Mitglieder wie Nicht-Mitglieder, sich laufend für die Menschrechte einzusetzen. Denn Sport ist nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern ein gelebtes Menschenrecht – auf freie Bewegung, auf Gleichberechtigung, aus Meinungsfreiheit. Die Beteiligung an einem Lauf für Amnesty International ist daher die perfekte Möglichkeit, sich für die Menschenrechte einzusetzen, um Spenden zu sammeln, Interesse an den Menschenrechten zu erwecken, und selbst als Beispiel voranzugehen. Ihre Beteiligung am „Lauf für die Menschrechte“ ermöglicht es unserer Amnesty International Hochschulgruppe, sich für die Menschenrechte stark zu machen.

"Gold für Menschenrechte"
Die Hochschulgruppe beteiligte sich an der Kampagne "Gold für Menschenrechte", die Menschenrechtsverletzungen in China, dem Land der Olympiade 2008, thematisiert.

Hochschulgruppen-Fackellauf für die Menschenrechte


Am Montag, 19.05.2008 fand ab 18 Uhr der amnesty International-Hochschulgruppen-Fackellauf in der Saarbrücker Fußgängerzone statt! Der bundesweite amnesty International-Fackellauf der Hochschulgruppen machte am Montag, 19.05.2008 in Saarbrücken Station. Die Fackel hatte zuvor von Freiburg aus unter anderem Stationen in Konstanz, München, Eichstätt, Passau und Erlangen passiert. Am 19.05.2008 wurde die Fackel von der Landauer Hochschulgruppe an die Hochschulgruppe Saarbrücken weitergereicht, welche sie am Freitag dem 23.05.2008 weiter nach Mainz brachte. Vor der Fackelübergabe absolvierten Studenten aus Landau und Saarbrücken einen kurzen Lauf mit der Fackel durch die Saarbrücker Innenstadt. Die Fackel wird am 13.07.2008 Berlin erreichen. Dort sollen die Fackel sowie die während des Laufs gesammelten Unterschriften im Rahmen einer öffentlichen Kundgebung symbolisch übergeben und dann der chinesischen Regierung zugestellt werden. amnesty international will die chinesische Regierung an ihr Versprechen erinnern, das sie bei der Vergabe der Olympischen Spiele gegeben hatte: die Menschenrechtssituation im eigenen Land zu verbessern.. Weitere Infos gibt es unter: http://www.amnestystudents.org/

Olympia-Mahnwachen
Die amnesty international Hochschulgruppe Saarbrücken nimmt derzeit an den von der Saarbrücker amnesty international Gruppe 1188 organisierten Olympia-Mahnwachen teil. Diese sollen auf die schwierige Menschenrechtssituation in China aufmerksam machen. Die Mahnwachen finden jeweils am 8. eines Monats statt. Es stehen noch zwei Termine am 8. Juni sowie am 8. Juli aus. Die Themen der Mahnwachen sind die Abschaffung der Todesstrafe, die Einstellung der Internetzensur, Inhaftierungen ohne faire Gerichtsverhandlungen, sowie die freie Arbeit von Menschenrechtsaktivisten. Der Rundfunk sowie das regionale Fernsehen unterstützten die bereits erfolgten Aktion zu den Themen der Verwaltungshaft ohne faire Verfahren, sowie der Internetzensur mit Beiträgen.

Gründungstreffen
Das erste Treffen der Hochschulgruppe war ein voller Erfolg. Anhand der aktuellen ai-Kampagne zu Menschenrechtsverletzungen in China im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 bekamen die Studierenden einen Einblick in die Arbeitsweisen von Amnesty International. Von klassischen Aktionsformen wie Unterschriften für Einzelfälle sammeln bis hin zur internationalen Research-und Öffentlichkeitsarbeit der NGO wurden exemplarisch mögliche Arbeitsfelder einer Hochschulgruppe deutlich. 13 Interessierte trafen sich am nächsten Montag, den 12.11.07 um 19h zu einer ersten Gruppensitzung, in der konkret die ersten Schritte und Strukturen der Gruppe festgelegt wurden. Wer bei der Gründung nicht dabei war und trotzdem Interesse an einer Mitarbeit hat, ist herzlich zu unseren regelmäßigen Treffen, die jeweils am 2. und 4. Montag eines Montas stattfinden, dazu zu stoßen. Für alle, die noch weitere Informationen zur Arbeit der ai-Hochschulgruppen möchten, hier der Verweis auf die Homepage des STAN (Studierenden Aktions Netzwerk).


Unsere Gruppe